Textatelier
BLOG vom: 11.09.2013

Das Ergebnis zählt: Gedanken eines Frühaufstehers

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
 
 
Zweifel, auf die Spitze getrieben, schwächen das Selbstvertrauen.
 
Erwarte vom Einsatz weder Trinkgeld noch Wechselgeld.
 
Ferien, vom Selbst losgelöst, sind die erholsamsten.
 
Das Ergebnis zählt, gleichgültig wie man es erreicht.
 
Lazarus verdirbt den Spass der Zecher und Prasser.
 
Wie oft beruht der Stand der Dinge auf Stillstand?
 
Wer anderen hilft, hilft sich – zuletzt.
 
Kaum ist das Krähenvolk erwacht, beschimpft es den Morgen.
 
Das 1. Prinzip eines erfolgreichen Anwalts: keine Prinzipien haben.
 
In Prinzipien haust mancher Starrsinn.
 
Sich selbst gegenüber war er voller Güte und Nachsicht.
 
Wer leicht verzeiht, ist fallweise leichtsinnig. Eine schwerwiegende Missetat ist unverzeihbar. Erst wenn die Erinnerung daran verblasst ist, mag je nachdem Verzeihung angebracht sein.
 
Wer vergrössert, vergröbert; wer verkleinert, verfeinert.
 
Kostproben von aussichtsreichen Möglichkeiten sind Nektar für Gedanken.
 
Auf kargem Boden spriessen genügsame Kräuter, vom Nachttau benetzt.
 
Manchmal wird man auf kostspieligen und zeitraubenden Umwegen weise.
 
Morgenstille. Damit ist alles gesagt.
 
Stimm frühmorgens die Gedanken wie die Violinsaiten auf den Tag – bis die Stille erklingt.
 
Hinweis auf Aphorismen-Blogs und Lyrik von Emil Baschnonga
 
Hinweis auf weitere Blogs von Meier Pirmin
Ignaz P.V. Troxler (1780 – 1866), Philosoph des Widerstandsrechts
Experte für US-Wirtschaft referierte über das «Zurzibiet» von North Carolina
Jules Bloch (1947 – 2026) – Monument eines «Landjuden» im aargauischen Surbtal
Peter von Matt: Genial eigenwillig, aber kein Literaturpapst
Fasten bis zum Tode – ein heikles Thema, der Reflexion würdig
Katholische Kirche: Verhältnisse und Proportionen einer Skandalgeschichte
Zum Tode der Autorin Ruth Schweikert (1965 – 2023)
„Banntagsgedanken“ über Verlegenheit in der Bürgerschaft
Karl Kloter – Ein Sozialist des Herzens
Schweizergarde - ein politischer Trumpf für das Land
Kritik – Eher eine Kunst als eine Wissenschaft
«Schnätterlig und Späck oder 9 Chatze us em Sack» - Bözbergimpressionen zum 1. August 2022
Was eine treffende Rede zur Bundesfeier ausmacht
Gedanken zum jahreszeitlichen „Computus“
Das musizierende Weltall nach Kepler