Dezember-Aphorismen
Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
Ein neues Wort für den Duden? Trump als Hauptwort und Verb.
In eingespurten Gedankenbahnen verkümmert die Denkkraft.
Die Nieten im Leben: Diese gibt es in allen Berufen. In ihrer Selbstbesessenheit wähnen sie sich, sehr von sich eingenommen, als Könner in ihrem Fachbereich. Für wahre Könner sind solche Nieten belanglos.
Ab einem gewissen Alter gilt der Grundsatz, junge Leute zu ermuntern und zu fördern.
Wer sehen kann, sehe sich vor. Das steigert die Erkenntnisfähigkeit. Er lässt sich nicht von der Fata Morgana blenden.
Ich schicke dem Tag meinen Gruss und Dank nach, wenn er heil und heiter hinter mir ist.
Mit der Netzhaut der Augen lässt sich gut fischen. Die Pupille wird dabei zur Angelrute.
Der Versager schiebt die Schuld vornehmlich auf andere Versager ab.
Die fanatische Dialektik kneift den Wahrverhalt und verdreht Tatsachen. Solche spitzfindig gegensätzliche Streitgespräche verhindern den erspriesslichen Dialog.
Die besessenen Heerscharen des Aberglaubens züchten Viren, die sich virulent mit verheerenden Folgen vermehren und Andersdenkende ausmerzen wollen.
Sei getrost, wenn du jemand trösten kannst.
Das “letzte Gericht”, wo immer es aufgetischt wird, ist ungeniessbar.
Was wäre Weihnachten ohne Rosenkohl? Eine Wohltat – wenigstens für mich ...
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