Merkzettel: Aphorismen
Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
Erst wenn Schulden drücken, erwacht das Schuldbewusstsein.
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Der Denker mischt seine Denkweise aufs Thema abgestimmt wie der Maler seine Palette aufs Bild bedacht.
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Komme was wolle, sagte der Setzkopf, bis ihm ein anderer in die Quere kam.
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Kleine Fehler belieben sich zu bauschen. Kleinen Lügen entwachsen grosse.
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Unter Druck gesetzt schuften wir viel zu viel und schaffen viel zu wenig.
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Der Teufel schleicht sich geschmeidig und hinterhältig in uns ein und treibt uns in die Sündenfalle. Wer das weiss und merkt, entkommt ihm.
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Im Schattenloch erkennt man die Sonne am besten.
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Dem Schmeichler ist nicht zu trauen. Sein Zuckerguss des Lobs soll niemand auflecken.
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Zur Zukunft gelangt man über die Vergangenheit hinweg. Das kann mitunter ein langer Umweg sein.
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Beim besten Willen lässt sich nichts erzwingen, was ausserhalb unserer Fähigkeiten liegt.
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Ich kann nicht in einer Glaubensgemeinschaft beten, denn ich will unabhängig bleiben.
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Lapidar ausgedrückt ersetzt das Wortgefasel.
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Aus eigenem Antrieb gelingt mehr, was fremder nicht erbringt.
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Die Sonne in England zwinkert uns zu und foppt uns fortwährend.
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