März-Aphorismen
Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
Alles braucht seine Zeit – auch die vertrödelte.
*
Leicht prallt Eigenwille auf Gegenwille.
*
Hin und wieder gilt es, die Wohnung der Gewohnheiten zu verlassen, um neue zu gewinnen.
*
Fehlt der Verstand, muss das Verständnis einspringen.
*
Weile und verweile dort, wo du bist und dich wohl fühlst.
*
Setze deine Grenzsteine, ehe andere sie dir setzen.
*
Mit Hemmschuhen wird kein Fortschritt gewonnen.
*
Wer überbordet, fällt bald über Bord.
*
Vorsicht: Der Spitzfindige könnte sich aufspiessen.
*
Erlesen ist belesen. Die Quelle der Inspiration.
*
Es braucht viele Wissensbrocken, um eine geistige Kathedrale zu bauen.
*
Die besten Einsichten des Lebens ergattert man kurz vor Torschluss.
*
Ideale werden von Tatsachen erdrückt.
*
Die Prahlsucht macht sich in den sozialen Medien breit.
*
Gut besonnen, gut begonnen.
*
Wer es kann, beweise was er kann. Wenigstens sich selbst gegenüber.
*
Als Mann sei verschwenderisch vor der Heirat – nachher sparsam.
*
Selbst kleine Geschenke erhalten den Ehefrieden.
*
Die Liaison mit einer Xanthippe: Mann, du bist zu beklagen!
*
Frauen sind weitaus klüger als Männer glauben.
*
Eine treffliche Frau verwöhnt ihren Mann mit schmackhafter Kost.
Damit sichert sie den häuslichen Frieden.
*
Der Zank zwischen Frau und Mann kann leicht in ein Donnerwetter ausarten.
*
Der Grossteil der Frauen ist heute berufstätig.
So muss der Mann im Haushalt mithelfen, wenigstens als Tellerwäscher.
*
Wer ein gutes Gewissen sein eigen nennt, ist vergesslich.
*
Man schreibt doch, um ein Echo zu erwecken.
*
* *
Hinweis auf weitere Blogs von Scholz Heinz
Gärten bieten Wohlbefinden und Gesundheit
Goldglänzender Rosenkäfer ist eine Schönheit
Eine Schlucht mit bizarren Felsformationen
Bitterstoffe sind wahre Gesundheitsbooster
Prächtige Frühlingsvorboten schon im Februar
Bad Säckingen: Eine der schönsten Städte Europas
Ohne Ameisen kein Schmetterling des Jahres 2026
1000 Deko-Schweine und die echte Emma
Der Herbst begeistert mit bunten Farben
Buchrezension: „Basel und seine Bäume“
„Russischer Bär“ verirrte sich in einer Wohnung
Bernhard Benninger: „Tollwut im Dorf“
Wanderung zum Hochkopfturm und Leder-Tschobenstein
Präzise Messung der Baumhöhe mittels Drohne
